Wissenschaftlicher Name: Picea wilsonii M.T.Masters 1903
Synonyme: Picea fricksii Silba, Picea mastersii Mayr, Picea watsoniana Mast.
Deutscher Name: Wilsons Fichte
Deskription
Diese Fichte besitzt eine kegelartige Form. Normal wachsende Konifere, die, wenn sie älter ist als fünf Jahre, bei guter Verwurzlung einen jährlichen Wachstum um 25 - 50 cm. Unter geeigneten Bedingungen kann die Pflanze eine Höhe 35 - 50 Metern erreichen. Die Farbe der Nadelblätter ist dunkelgrün. Die geraden oder leicht gebogenen Nadeln sind bei einer Länge von 0,8 bis 1,3 Zentimeter. Die Zapfen sind bei einer Länge von 5 bis 8 Zentimetern, Sie sind anfangs grün gefärbt und verfärben sich zur Reife im Oktober hin gelbbraun bis hellbraun. Die Wilsons Fichte wurde auf eine gegen Kalkboden unempfindliche Unterlage gepfropft, daher ist die veredelte Pflanze im Hinblick auf die chemische Zusammensetzung des Bodens sehr widerstandsfähig. Die Pflanze ist mittelmäßig wasserbedürftig, längere Zeit andauernde Trockenheit, zum Beispiel im Sommer, muss mit Wässerung überbrückt werden. Diese Konifere ist absolut winterhart, sie nimmt auch bei Temperaturen unter -20 Grad keinen Schaden. In erster Linie sollte diese Pflanze einen sonnigen Standort haben, aber sie kann sich auch im Halbschatten entwickeln.
Das natürliche Verbreitungsgebiet von Wilsons Fichte liegt in China. Es reicht vom nordöstlichen Qinghai bis zur Inneren Mongolei. Die Art wächst vor allem in Gebirgen und in Flusstälern; 1400 - 3000 m.
Erhaltungszustand
Rote Liste der IUCN - Status: LC (Least concern - nicht gefährdet)
Referenz
Copyright © Aljos Farjon, James E. Eckenwalder, IUCN, Conifers Garden. All rights reserved.
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