Wissenschaftlicher Name: Abies sibirica Ledeb. 1833
Synonyme: Abies pichta J.Forbes, Picea pichta (J.Forbes) Loudon, Picea sibirica Gordon, Pinus pichta (J.Forbes) Fisch. ex Endl.
Deutscher Name: Sibirische Tanne
Deskription
Diese Tanne hat eine schlanke, pyramidaler Form. Normal wachsende Konifere, die, wenn sie älter ist als fünf Jahre, bei guter Verwurzlung einen jährlichen Wachstum um 20 - 35 cm. Unter geeigneten Bedingungen kann die Pflanze eine Höhe 30 - 40 Metern erreichen. Die Farbe der Nadelblätter ist hellgrün. Die (1-)1.5 - 2.5(-5) cm langen Nadeln stehen kammartig allein an den Sprössen. Sie sind abgerundet oder zweispitzig und haben zwei Harzkanäle. Die Zapfen sind zylindrisch und werden 5 bis 9,5 Zentimeter lang und 2,5 bis 3,5 Zentimeter breit. Sie sind anfangs bläulich und im reifen Zustand braun. Die Sibirische Tanne wurde auf eine gegen Kalkboden unempfindliche Unterlage gepfropft, daher ist die veredelte Pflanze im Hinblick auf die chemische Zusammensetzung des Bodens sehr widerstandsfähig. Die Pflanze ist mittelmäßig wasserbedürftig, längere Zeit andauernde Trockenheit, zum Beispiel im Sommer, muss mit Wässerung überbrückt werden. Diese Konifere ist absolut winterhart, sie nimmt auch bei Temperaturen unter -25 Grad keinen Schaden. In erster Linie sollte diese Pflanze einen sonnigen Standort haben, aber sie kann sich auch im Halbschatten entwickeln.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Sibirischen Tanne erstreckt sich von Russland bis nach Nord- und Mittelasien und in die Mongolei. 0 - 2000(-2800) m.
Erhaltungszustand
Rote Liste der IUCN - Status: LC (Least concern - nicht gefährdet)
Referenz
Copyright © Aljos Farjon, James E. Eckenwalder, IUCN, Conifers Garden. All rights reserved.
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