Dieses Produkt ist gegenwärtig nicht vorrätig
Wissenschaftlicher Name: Abies sachalinensis var. mayriana Miyabe & Kudô 1919
Synonyme: K. Miyabe, Y. Kudô 1920: Abies mayriana (Miyabe & Kudô), J. Silba 2008: Abies sachalinensis subsp. mayriana (Miyabe & Kudô)
Die Verbreitung der Varietät beschränkt sich auf auf Hokkaido, die Kurilen und Sachalin vom Süden bis 450 Kilometer Richtung Norden. Im Zentralteil geht die Population in die Varietät sachalinensis über, wobei die Übergänge fließend sind.
Die Varietät wurde erstmals von Kingo Miyabe und Yushun Kudô im Jahr 1919 beschrieben. Proben der Varietät wurden erstmals von Charles Maries 1879 im Landkreis Horoizumi auf Hokkaido gesammelt. Bennant wurde sie nach Heinrich Mayr.
Der Baum erreicht Höhen von 30 Metern. Der Stamm ist schlank mit Durchmessern bis zu 1,00 Meter Die Krone ist pyramidenförmig und im Alter flach. Die im Jugendstadium weißlich graue glatte Rinde bleibt auch im Alter glatt. Die Jungtriebe sind im ersten Jahr braun, leicht gefurcht und schwach behaart. Die apikalen Knospen sind kugelförmig, 3-4 mm lang und stark harzig. Die Nadeln auf den Zweigen sind spiralig angeordnet und nach vorn gerichtet. Ihre Oberseite ist glänzend dunkelgrün. Sie haben eine Länge von 15-30 mm und eine Breite von 1,0-1,2 mm. Auf der Unterseite befinden sich auf jeder Seite des Kiels zwei mattweiße Wachsbänder mit 7-9 Stomatareihen. Die Spitze der Nadeln ist stumpf, abgerundet oder leicht eingekerbt. Die männlichen Blütenstände stehen seitlich an der Unterseite der vorjährigen Triebe. Sie sind 10 mm lang und von gelber Farbe. Die Zapfen sind zylindrisch 6-10 cm lang und 2,5-3,9 cm breit. Die ungestielten im Jugendstadium grünvioletten Zapfen, werden bei der Reife dunkelbraun und sind harzig. Die gelblich grünen Deckschuppen ragen weit über die Samenschuppen und sind stark zurückgebogen. Die Samen sind 6 mm lang und 3-4 mm breit. Die Flügel der Samen erreichen eine Länge von 4 mm.
Abies sachalinensis wurde am 17. Dezember 2010 in der Roten Liste (Red Data Book) als LC (Least Concern), nicht gefährdet, eingestuft. Der Holzeinschlag kann zu einer Gefährdung des Bestandes führen.
Möchten sie sich in unseren Newsletter eintragen?