Wissenschaftlicher Name: Abies grandis (Douglas ex D. Don) Lindley 1833
Synonyme: Abies aromatica Raf., Abies excelsior Franco, Abies gordoniana Carriere, Abies grandis var. idahoensis Silba, Pinus grandis Douglas ex D. Don, Abies occidentalis Cinovskis, Abies parsonsiana Mast., Picea grandis (Douglas ex D.Don) Loudon, Picea parsonsii Gordon
Deutscher Name: Küsten-Tanne, Riesen-Tanne
Deskription
Diese Tanne besitzt eine kegelartige Form. Schnell wachsende Konifere, die, wenn sie älter ist als fünf Jahre, bei guter Verwurzlung einen jährlichen Wachstum um 50 cm aufweist. Unter geeigneten Bedingungen kann die Pflanze eine Höhe 40 - 75 Metern erreichen. Die Farbe der Nadelblätter ist dunkelgrün, ihre Unterseite ist hellgrau. Die 3 - 6 cm langen Nadeln stehen kreisförmig allein an den Sprössen. Die Nadeln duften zerrieben aromatisch nach Orangen. Die weiblichen Zapfen sind während der Blütezeit hellgrün, dunkelblau oder dunkelpurpurfarben. Die Küsten-Tannewurde wurde auf eine gegen Kalkboden unempfindliche Unterlage gepfropft, daher ist die veredelte Pflanze im Hinblick auf die chemische Zusammensetzung des Bodens sehr widerstandsfähig. Die Pflanze ist mittelmäßig wasserbedürftig, längere Zeit andauernde Trockenheit, zum Beispiel im Sommer, muss mit Wässerung überbrückt werden. Sie bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche, feuchte aber gut drainierte Böden. Diese Konifere ist ein bisschen frostempfindlich, ein besonders kalter Winter kann hier zu Frostschäden führen, die dann aber herauswachsen. In erster Linie sollte diese Pflanze einen sonnigen Standort haben, aber sie kann sich auch im Halbschatten entwickeln.
Die Küsten-Tanne ist im westlichen Nordamerika heimisch. Ihr Verbreitungsgebiet reicht entlang der Pazifikküste von Vancouver Island und von Britisch-Kolumbien über Washington und Oregon bis Nordwestkalifornien. Davon abgetrennt kommt sie auch im Inland östlich bis Idaho und West-Montana vor. Die Küsten-Tanne steigt bis in Höhenlagen von 1600 Meter.
Erhaltungszustand
Rote Liste der IUCN - Status: LC (Least concern – nicht gefährdet)
Referenz
Copyright © Aljos Farjon, James E. Eckenwalder, IUCN, Conifers Garden. All rights reserved.
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